Die Ausbildung in der SparkasseBurgenlandkreis

Die Ausbilder

Wir sind Elke Müller und Tanja Langer.
Wir stehen mit Rat und Tat zur Seite und begleiten Sie durch Ihre Zeit in der Ausbildung.

 
 

Wir haben hier die wichtigsten Informationen zur Ausbildung und hilfreiche Tipps zusammengestellt.

Was kann ich mir unter der Ausbildung Bankkaufmann/-frau vorstellen?

Wenn's um Geld geht, fragt man Sie. Eine Ihrer wichtigsten Aufgaben ist die Beratung und Unterstützung Ihrer Kunden bei Kontoführung und Zahlungsverkehr, bei Kapitalanlagen und Kreditgeschäften. Sie gehen gerne mit Menschen um, interessieren sich für deren Wünsche und verkaufen aktiv die entsprechenden Lösungen. Diese Ausbildung kann auch Ihre Basis für eine Karriere im Management, beispielsweise in den Bereichen Controlling, Organisation und Datenverarbeitung, Personalwesen, Revision oder Marketing, sein.

Wie lange dauert die Ausbildung und wo findet diese statt?

Die Ausbildung dauert drei Jahre, kann aber auf zwei oder zweieinhalb Jahre verkürzt werden. Es handelt sich um eine duale Ausbildung. Die Praxis findet in einer Sparkassen-Geschäftsstelle oder einem internen Bereich statt. Die Theorie wird Ihnen in der Berufsschule vermittelt.

Welche Voraussetzungen benötige ich für die Ausbildung?

Sie haben einen erweiterten Realschulabschluss oder Abitur. Weiterhin haben Sie Spaß am Umgang mit Menschen, Einfühlungsvermögen, gute sprachliche Fähigkeiten, Verhandlungsgeschick, Vertriebs- und Verkaufsorientierung - dann sind Sie genau richtig in diesem Beruf.

Was sind die wichtigsten Aufgaben während der Ausbildung?

  • Kundenberatung und -betreuung
  • Geld- und Vermögensanlagen anbieten und abwickeln
  • Kredite und Baufinanzierungen abwickeln
  • Auslandsgeschäft abwickeln
  • Planungs-, Organisations-, Kontroll- und Steuerungsaufgaben in bankinternen Bereichen übernehmen

Wohin mit meiner Bewerbung?

Sie können dem unten stehenden Link "Jetzt bewerben" folgen und füllen das Online-Formular aus.

Eine weitere Möglichkeit ist der Versand per Post an die Sparkasse Burgenlandkreis, UB Personal, Albrechtstr. 24, 06712 Zeitz oder per E-Mail an gruppe.ausbildung@spk-burgenlandkreis.de

Wie bereite ich mich richtig auf das Vorstellungsgespräch vor?

Logisch, dass Ihnen zumindest bei Ihren ersten Vorstellungsgesprächen ziemlich mulmig sein wird. Die drei besten Mittel dagegen: üben, üben, üben. Für den Arbeitgeber geht es beim Vorstellungsgespräch darum, Ihre Persönlichkeit, Ihre Teamfähigkeit, Ihre Leistungsbereitschaft, Ihre Motivation und Fähigkeiten kennen zu lernen und mit den für ihn wichtigen Berufsvoraussetzungen abzugleichen. Deshalb laufen die meisten Vorstellungsgespräche nach einem klassischen Muster ab:

  • Warum dieser Beruf?
  • Was interessiert Sie daran?
  • Was wissen Sie darüber?
  • Was haben Sie nach der Ausbildung vor?
  • Welche Vorstellungen haben Sie über Ihre spätere Tätigkeit und Karriere?
  • Haben Sie schon gewisse praktische Erfahrungen?
  • Warum dieses Unternehmen?
  • Was wissen Sie über uns?
  • Wo haben Sie sich sonst noch beworben?

Dann geht es um Sie:
  • Was sind die wichtigsten Punkte in Ihrem Lebenslauf?
  • Wo liegen Ihre Stärken und Schwächen?
  • Fühlen Sie sich den Anforderungen dieses Berufs gewachsen?
  • Warum sollten wir gerade Sie einstellen?
  • Was machen Sie in Ihrer Freizeit?
  • Welche Tageszeitung lesen Sie?
  • Welche politischen und/oder gesellschaftlichen Ereignisse haben Sie in letzter Zeit beeindruckt?
  • Sind Sie mit Ihren schulischen Leistungen zufrieden?

Diese Fragen sollten Sie schon mal vorab für sich beantwortet haben. Wichtig sind dabei zwei Dinge: nicht zu weit ausholen und ins Schwafeln geraten. Und vor allem: die positiven Aspekte ohne Übertreibungen betonen (besonders ihre eigenen); die negativen Dinge aber auch nicht unter den Tisch kehren, sondern daraus das Beste machen.

Beispiel Schulnoten. "In Deutsch habe ich im letzten Jahr einen Ausrutscher gehabt und festgestellt, dass ich einfach mehr tun muss. Inzwischen stehe ich schon eine Note besser. In Mathematik war ich dafür immer besonders gut - und ich denke, das ist in einem Bankberuf besonders wichtig."

Ein Vorstellungsgespräch ist ohnehin keine Beichte, sondern eher ein Verkaufsgespräch in eigener Sache. Ihre kleinen und großen Schwächen dürfen Sie ruhig noch kleiner machen und wenn danach nicht gefragt wird, auch einfach unter den Tisch fallen lassen.

Fragen nach politischem Engagement, nach Vorstrafen, Problemen in der Familie, Familienplanung und Schwangerschaft gehören nicht ins Vorstellungsgespräch und müssen nicht beantwortet werden. Selbst auf die übliche Frage nach Hobbys und Freizeitgestaltung brauchen Sie nicht zu antworten - was sich natürlich nicht empfiehlt. Besser, Sie lassen einfach die kritischen Dinge weg. Oder suchen sich jetzt schon einmal ein paar Beschäftigungen, mit denen Sie Pluspunkte sammeln können.

Nicht zu vergessen: Sie dürfen und sollen auch selbst Fragen stellen. Sich zuerst nach Gehalt und Urlaub zu erkundigen, kommt natürlich nicht so gut an - als Auszubildender können Sie in dieser Hinsicht sowieso nicht verhandeln. Fragen nach dem Ablauf der Ausbildung, Ihrem Ausbildungsplatz, ob Sie den gesamten Betrieb kennen lernen werden, welche Weiterbildungsmöglichkeiten es gibt und wie die Chance auf eine Übernahme nach der Ausbildung aussieht, zeigen Ihr Interesse und wirken positiv. Wichtig auch die Frage, wann Sie mit einer Entscheidung rechnen können.

Und hier noch die wichtigsten Tipps:
  • Pünktlich und ausgeschlafen zu sein, ist Pflicht.
  • Kleidung: das, was typische Vertreter Ihres Berufes tragen. Dezentes Businesskostüm bzw. Anzug und Krawatte sind also durchaus angemessen.
  • Begrüßung: fester, aber nicht übertriebener Händedruck, offenes Lächeln. Merken Sie sich den Namen Ihres Gesprächspartners und verwenden Sie ihn auch öfter einmal.
  • Klar und deutlich sprechen, lockeren Blickkontakt halten.
  • Körpersprache beachten: Verschränkte Arme und Beine signalisieren Verschlossenheit, sich ständig durch die Haare zu fahren oder mit den Fingern zu spielen, zeigt Ihre Nervosität. Zu leger und entspannt sollten Sie aber auch nicht wirken.
  • Immer freundlich und höflich bleiben, keine negativen Äußerungen über andere Personen oder gar sich selbst.

Zum Schluss: Bedanken Sie sich für das Gespräch, fragen Sie unaufdringlich nach dem weiteren Vorgehen. Knallen Sie nicht die Türe zu und warten Sie mit erleichterten oder verärgerten Tönen, bis Sie sicher außer Hörweite sind. Und auch hier gilt. Nachfassen. Schreiben Sie einen Brief oder eine E-Mail, in der Sie sich für das Gespräch nochmals bedanken, Ihr Interesse für den Beruf unterstreichen und Ihren Wunsch betonen, bald von Ihrem Gesprächspartner zu hören.
Gibt es Tipps für den Einstellungstest?

Wenn statt dem dicken Umschlag mit Ihren Unterlagen nur ein dünnes Briefchen in der Post ist, dürften Sie es geschafft haben: Ihre Bewerbung hat überzeugt, man will Sie kennen lernen. Doch vor dem Vorstellungsgespräch steht häufig noch ein Einstellungstest. Es werden Kenntnisse und Fähigkeiten aus Bereichen wie Rechtschreibung, Allgemeinbildung, Mathematik, logischem und abstraktem Denkvermögen sowie Ihre Konzentrationsfähigkeit unter die Lupe genommen. Rechnen Sie mit Aufgaben zu Dreisatz, Prozent und Zins. Zur Vorbereitung gibt es zahlreiche Ratgeber mit vielen typischen Tests.

  • Ausschlafen - höchste Konzentration ist gefordert.
  • Genügend Fahrzeit einplanen.
  • Locker bleiben, auch wenn die Zeit drängt: Viele Tests sind so angelegt, dass man im Schnitt gerade mal die Hälfte schafft. Schlimmer wäre es, wenn Sie vor Hektik eine Aufgabe falsch verstehen.
  • Mut zur Nachfrage, wenn Sie Anweisungen des Testleiters nicht verstanden haben.
  • Vorne anfangen, meist steigert sich die Schwierigkeit im Lauf der Aufgaben.
  • Mut zur Lücke, bevor Sie eine Aufgabe gar nicht lösen.
  • Trick für Multiple-Choice-Fragen: Erst einmal die ganz unwahrscheinlichen Lösungen aussortieren, dann fällt die Wahl leichter.
  • Bloß nicht schummeln - dann sind Sie sofort ausgeschieden.

Das Gruppenvorstellungsgespräch. Immer öfter wird der schriftliche Test durch eine zweite Teststufe erweitert, bei der es um sprachliche Fähigkeiten und die Teamfähigkeit geht. Der Ablauf ist meist ähnlich: Zu Beginn müssen sich die Teilnehmer kurz vorstellen; später folgt eine Gruppendiskussion zu einem bestimmten Thema und es muss ein Kurzvortrag gehalten werden. Während es in der Gruppe in erster Linie um Ihr Verhalten geht, steht beim Kurzvortrag eine Kundensituation in Form eines Rollenspiels im Vordergrund. Beides sollten Sie üben - zum Beispiel mit Ihrer Schulklasse.

  • Sehen Sie die Sprecher/in an und zeigen Sie sich aufmerksam und interessiert.
  • Sprechen Sie ruhig, deutlich und engagiert.
  • Bleiben Sie aber immer sachlich, gehen Sie auf die Argumente anderer ein - auch wenn Sie angegriffen werden.
  • Loben Sie Beiträge und Fragen, vermeiden Sie ironische und herabsetzende Bemerkungen.
  • Sie müssen nicht alles besser wissen: Immer Kontra geben ist nicht notwendig, Fehler zugeben erlaubt.
  • Lassen Sie auch andere zu Wort kommen, halten Sie sich aber auch nicht zu sehr zurück. 
 
 
 
 
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